5 Januar 2013

Alte Westwall-Bunker sollen mir Touristen in die Eifel locken

Bunker als touristische Attraktionen: Das Land übernimmt vom Bund rund 3000 militärische Westwall-Anlagen im Rheinland-Pfalz, 1000 davon sind in der Eifel.

Es geht um stahlbeton-Bunker, Gräben Stollen und Pfanzersperren des Westwalls, eine 630 km langen Verteidigungslinie die Adolf Hitler zum Schutz des Deutschen Reiches von 1938-1940 bauen ließ.

Ein Gesamtkonzept, das die Bedeutung der Anlagen als historische Mahnmale berücksichtigt wird mit Vereinen und Denkmalschützen erarbeitet. Bereits Heute gibt es beispielsweise ein Westwallmuseum in Irrel (Eifelkreis Bitburg-Prüm).

Info: www.westwallmuseum-irrel.de

Der Westwall: Das 630 km lange militärische Bauwerk erstand auf Anordnung Adolf Hitlers entlang der Westgrenze des damaligen Deutschen Reiches. Offiziell damit begründet Deutschland brauche Sperranlagen gegen eine Angriff von Frankreich aus, würde der Westwall militärisch nicht wirklich auf die Probe gestellt.

Er erstreckt sich von Kleve an der niederländischen Grenze bis Weil am Rhein an der Schweizer Grenze. Von 1938 - 1940 erstanden gut 17.000 bunker plus Gräben, Stollen und Panzersperren. Der Westwall ist auch unter dem namen:" Siegfried-Linie " bekannt.

Mehr Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Westwall

Überreste der 630 KM langen Westwallanlage sind zum Beispiel rund um Prüm, Konz oder auch in Saarland zu finden. An der deutsch-luxemburgischen Grenze, im heuigen Luftkurort Irrel, wurden als nördlicher Eckpfeler die beiden Panzerwerke "Katzenkopf" und "Nimsberg" zur Sicherung der Hauptverbindungsstraße Köln-Luxemburg errichtet. Das 1937 bis 1939 erbaute "Panzerwerk Katzenkopf" in Irrel ist das einzige Besuchern zugängliche Panzerwerk des ehemaligen Westwalls. Drei begehbare Geschosse können besichtigt werden. Dort ist eine Ausstellung von Bild- und Waffendokumenten eingerichtet, die von der dortigen freiwilligen Feuerwehr betreut wird. Das Panzerwerk ist im ersten und zweiten Untergeschoss komplett originasl erhalten, die unterste Sole befindet sich 25 Meter unter der Erde.

Öffnungszeiten: April bis einschließlich 3. Oktober an Sonn- und Feiertagen 14 bis 17 Uhr;             Eintrittpreis für Erwachsene: € 3,-, Für Kinder bis 16 Jahre: € 1,-.

Ansprechpartner für Besichtigungen: Herr Alfred Geisen, Tel: 06525-492
 

 

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